Familie erkrankt, ein Bericht

Nachdem einer meiner Söhne mit Covid19 positiv aus dem Ferienlager nach Hause kam, wurde für die ganze Familie Quarantäne angeordnet und die Pflicht uns testen zu lassen. Ergebnis, zwei Kinder, zwei Erwachsene positiv. Die Jungs haben die Erkrankung, ähnlich einer leichten Erkältung, gut überstanden. Meine Frau und ich hat es etwas ärger erwischt, vor allem mich. Mein Verlauf glich in etwa dem der beiden Grippen, welche ich in meinem Leben schon durchmachen musste. Es war kein Zuckerschlecken, aber auch nicht bedrohlich. Schöne Krankheiten gibt es eben nicht.

Als erstes wurde für die Jungs die Quarantäne beendet. Da aber meine Frau und ich noch positiv waren, ließen wir beide vorsorglich noch nicht zur Schule. Erst als die Quarantäne für meine Frau (meine nicht) aufgehoben wurde, mussten sie wieder gehen.

Dann wurde die Quarantäne meiner Frau vom Gesundheitsamt beendet, obwohl der PCR-Test positiv war, aber der CT-Wert war über 30.

Heute kam das Ergebnis meines PCR-Tests. Auch ich bin noch positiv, da aber mein CT-Wert auch über 30 liegt, wurde auch meine Quarantäne aufgehoben. Ich werde ab Montag wieder arbeiten gehen.

Das bedeutet, man ist positiv, angeblich aber nicht mehr ansteckend und darf offiziell wieder unter Leute.

Der Genesenenstatus gilt aber erst ab 29.11.21 und dann für genau fünf Monate, nicht sechs, da hier als beginn der Gültigkeit das Ausstellungsdatum des Zertifikates vom Gesundheitsamt zählt.

Wir sind also krank und doch gesund.

In der Hoffnung, dass im kommenden halben Jahr sich etwas in puncto weiterer, „normaler“, Impfstoffe und Notfallmedikamenten in Tablettenform tut.

 

Bleibt gesund!

 

100.000

Selbst wenn die Vorhersagen eintreffen, und es im kommenden Winter so viele Neuinfektionen wie noch nie seit Ausrufung der Pandemie geben wird, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mit einem durchgeimpften Volk dem entgegengetreten werden kann. Was, wenn wirklich jeder impffähige Deutsche sich hat die Spritze geben lassen? Wird dann die Pandemie beendet? Ich bin kein Virologe, und ich maße mir auch nicht an vorzugeben, auch nur einen Hauch Ahnung von Virologie habe. Aber ich werde den Eindruck nicht los, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Selbst wenn die Geimpften und Genesenen unter sich bleiben und die Ungeimpften sich auch abschotten, hätte doch das Virus keine Chance mehr sich zu verbreiten. Oder liege ich da falsch? Sehe ich aber den Drang des Volkes, sich zu mischen, gehe ich davon aus, dass wir tun und lassen können was immer wir wollen, was immer auch angewiesen wird, das Virus werden wir nicht los.

 

Singles leben glücklicher

Auf Grund der aktuellen Situationen weltweit habe ich über mein Leben nachdenken müssen. Denn auch meine Welt beginnt aus den Fugen zu geraten. Ergeben dabei hat sich folgende unverbindliche und sicher nicht vollständige Aufzählung.

  • keine feste Beziehung/Partnerschaft eingehen
  • keine Kinder (Sterilisation für Männer, nicht teuer)
  • eigener Wohnraum
  • etwas zurücklegen für das Alter, wovon niemand etwas weiss, und niemals für niemanden rangehen.
  • Freundschaften pflegen

Es mag verrückt klingen. Aber beherzigt man dies, geht man vielem Ärger aus dem Weg.

No Future?

Die Welt brennt, läuft heiß, gerät aus den Fugen. Und ich selbst fühle mich machtlos mitgerissen in den Strudel. Wenn man selbst in der Familie jeden Halt verliert und eigentlich eine Entscheidung treffen muss, aber nicht kann. Was ist das Leben dann noch wert? Egal wofür, bzw. wogegen man sich entscheidet, man verliert. Selbst die kleine Welt, in die man sich retten wollte, zerbricht. Ein kraftloser Kampf ist es, der in Ohnmacht endet. Und trotzdem nicht aufzugeben, das ist Hoffnung. Wer sind wir, die wir nicht verstehen, was um uns herum geschieht? Und an wessen Fäden hängen wir? Sind wir normalen Menschen Marionetten, geführt von Marionetten, die selbst an Fäden hängen?

Wahrheit

Was ist die Wahrheit und wie erkennt man sie?

Wenn doch jeder sie beansprucht. Darauf beharren zu wissen. Nicht bereit sein Irrtümer einzugestehen. Weil nicht bereit Irrtümer zu erkennen. Diskussionen, wenn überhaupt, geführt mit Totschlagargumenten. Gegenseitige Vorwürfe. Man schlägt seinem Gegenüber mit der flachen Hand gegen die Stirn.

Denk nach! Wach auf!

Blinder Gehorsam gefordert von jenen, die diesen ablehnen. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Letztendlich aber denkt kaum einer nach, wacht kaum einer auf. Man verlässt sich auf andere, auf die Quellen der anderen.

Eigenes tritt kaum zu Tage.

Niemand möchte sterben

Fast unbemerkt, möchte man glauben, zieht großes Unheil auf. Da der Mensch nicht gewillt ist sich zu verändern, wandelt sich der Planet.

Das Wetter agiert dem geänderten klimatischen Verhältnissen gemäß. Setzten wir den Klimawandel als gegeben voraus, ist das Wetter bereits so, wie wir in den kommenden Jahren mit ihm leben müssen, blieben wir Menschen in unserer Entwicklung, der Ausbeutung der Ressourcen und dem Grad der Umweltverschmutzung auf dem aktuellen Stand. Keine reduzieren, aber auch keine Erhöhung.

Die Pole schmelzen, in Kanada Temperaturen bis fast 50°C, viele Menschen sterben an der unerträglichen Hitze. Auf den Lofoten und Nordfinnland um die 35°C. Der Ätna auf Sizilien bricht aus, ein Tropensturm bedroht Kuba und Florida bevor er sich entlang der Nordamerikanischen Ostküste auf den Weg nach Norden macht.

Menschengemachte Katastrophen laufen dazu parallel. Im Golf von Mexiko ist eine Erdgaspipeline geborsten, an der Stelle da das Gas die Meeresoberfläche erreicht brennt es ab. Im Kaspischen Meer, nahe Baku, explodiert eine Ölbohrplattform. Und da wir grad beim Meer sind, es ist durch Plastik verschmutzt wie noch nie.

Auch hier könnte ich eine endlose Aufzählung einfügen.

Zu allem Übel dreht auch Covid19 weiter seine Runden. Hier aber scheiden sich die Geister was den Sinn der Impfungen angeht. Entwickelt sich das Virus weiter, stellt sich mir die Frage, in wie weit man in der Lage sein wird angepasste Impfstoffe zur Verfügung zu haben. Schnell und weltweit. Letztendlich aber wird die Entwicklung derer dem Virus stets hinterherhinken. Und was bezweckt man wirklich mit den Massenimpfungen? Ist es der Glaube an Ausrottung desselben? Oder wird nur versucht etwas unausweichliches, den Tod nämlich, aufzuschieben?

Niemand möchte sterben. Das ist, was ich glaube. Auch ich nicht. Aber ist es nicht auch die Tatsache, dass wir Menschen verlernt haben mit dem Tod umzugehen? Wir führen so viele Kriege. Und doch verdammen wir den Tod, obwohl wir täglich ihm zuarbeiten.

Nach allem, was die Menschheit in den zurückliegenden 200 Jahren zuwege gebracht hat, Industrie, Pharma und die dazugehörende Wirtschaft, wird der Glaube gepflegt unsterblich zu sein, geben wir uns nur etwas mehr Mühe.

Wir üben ein von Gott gegebenes Recht, nämlich sich die Erde untertan zu machen, maximal aus.

Aber hat Gott es wirklich so gedacht?

Weltrettung

Schau ich mich um auf der Welt, und diese Sicht findet aktuell größtenteils via sozialer Medien statt, wird mir übel. Nicht erst seit heute, aber immer ein bisschen mehr. Bisher jedoch ist es mir, wie wahrscheinlich vielen anderen auch, noch immer gelungen mich dagegen abzuschotten, bzw. zu einem gewissen Grad abzustumpfen. Lange aber wird es nicht gelingen zu ignorieren was über uns kommt. Und ich rede hier nicht nur von Covid19 und seinen Varianten. Besonders fällt auf, dass die zunehmende Spaltung der Gesellschaft, der Gesellschaften, ihren Teil dazu beiträgt, die aus meiner Sicht wichtigen Veränderungen wahr- und ernstzunehmen.

Das ein großer Teil der Menschheit sich nach Corona ein Leben wünscht wie vor Corona, ist zweifellos auf den Wohlstand zurückzuführen, der uns satt gemacht hat. So satt, dass die sich selbst so nennenden Querdenker erst begannen zu demonstrieren, als sie ihre persönliche Freiheit bedroht sahen. Nicht auf der Straße waren und sind sie, wenn es darum geht den Planeten zu retten. Auf keiner Querdenkerdemo sah ich Schilder mit der Aufforderung an die Regierung etwas gegen Kriege zu unternehmen oder den sozial Schwachen zu bezahlbarem Wohnraum zu verhelfen. Nein, dies müssen unsere Kinder und Jugendlichen. Sollte die Welt wirklich noch zu retten sein, haben wir es ihnen zu danken.

Aus meiner Sicht ist die Welt zu retten nur möglich durch radikale Maßnahmen und Einschnitte in der Lebensqualität der gesamten Menschheit. Und nicht etwa scheibchenweise. Dieser radikale Umbruch müßte von heute auf morgen stattfinden. Quasi zu einem Stichtag.

Betroffen wären die aktuellen Grundlagen aller Systeme. Priorität hätten Wirtschaft, Konsum und Mobilität. Und bei letzterem das Reisen.

Eine mögliche Liste begänne mit folgendem:

  • Einführung eines BGE
  • Ausbau des ÖPNV, Reduzierung des Individualverkehrs
  • Festlegung wichtiger Wirtschaftsgüter, deren Produktion subventioniert wird
  • Umgestaltung der Infrastruktur zu Gunsten bewegungsintensiver Fortbewegung
  • Drosselung des Flug-, Schiffs- und LKW-Verkehrs
  • Drosselung des Schadstoffaustosses durch die Industrie
  • usw.

Diese Liste läßt sich beliebig erweitern, für Vorschläge bin ich offen.

Nun aber kommt der eigentlich schwerste Part der ganzen Weltrettungsaktion. Die Überzeugungsarbeit. Wie kann man den Menschen verständlich machen, dass die Welt zu retten nur auf eine Art möglich ist und Zeit zum diskutieren uns fehlt ohne eine Revolte zu provozieren? Denn was nützt aller guter Wille, wenn es Uneinsichtige gibt, die sich quer stellen und im Stande sind noch andere unentschlossene auf ihre Seite zu ziehen.

In der aktuellen Situation sehe ich für Vernunft keine Hoffnung.

Mein Wunsch

Der Wunsch zu schreiben ist da. Tief in mir. Und ich wünschte, ich hätte mehr Zeit dafür. Sicher, mit etwas mehr Disziplin könnte ich es einrichten. Dann jedoch müsste ich auch alles andere einem strengen Zeitplan unterwerfen. Aber wer kann das schon, in der heutigen Zeit? Arbeit, Familie, das Leben an sich, stellen sich einem immer wieder als Hindernisse in den Weg.

Darum wünschte ich mehr Zeit zum schreiben zu haben.