Singles leben glücklicher

Auf Grund der aktuellen Situationen weltweit habe ich über mein Leben nachdenken müssen. Denn auch meine Welt beginnt aus den Fugen zu geraten. Ergeben dabei hat sich folgende unverbindliche und sicher nicht vollständige Aufzählung.

  • keine feste Beziehung/Partnerschaft eingehen
  • keine Kinder (Sterilisation für Männer, nicht teuer)
  • eigener Wohnraum
  • etwas zurücklegen für das Alter, wovon niemand etwas weiss, und niemals für niemanden rangehen.
  • Freundschaften pflegen

Es mag verrückt klingen. Aber beherzigt man dies, geht man vielem Ärger aus dem Weg.

No Future?

Die Welt brennt, läuft heiß, gerät aus den Fugen. Und ich selbst fühle mich machtlos mitgerissen in den Strudel. Wenn man selbst in der Familie jeden Halt verliert und eigentlich eine Entscheidung treffen muss, aber nicht kann. Was ist das Leben dann noch wert? Egal wofür, bzw. wogegen man sich entscheidet, man verliert. Selbst die kleine Welt, in die man sich retten wollte, zerbricht. Ein kraftloser Kampf ist es, der in Ohnmacht endet. Und trotzdem nicht aufzugeben, das ist Hoffnung. Wer sind wir, die wir nicht verstehen, was um uns herum geschieht? Und an wessen Fäden hängen wir? Sind wir normalen Menschen Marionetten, geführt von Marionetten, die selbst an Fäden hängen?

Wahrheit

Was ist die Wahrheit und wie erkennt man sie?

Wenn doch jeder sie beansprucht. Darauf beharren zu wissen. Nicht bereit sein Irrtümer einzugestehen. Weil nicht bereit Irrtümer zu erkennen. Diskussionen, wenn überhaupt, geführt mit Totschlagargumenten. Gegenseitige Vorwürfe. Man schlägt seinem Gegenüber mit der flachen Hand gegen die Stirn.

Denk nach! Wach auf!

Blinder Gehorsam gefordert von jenen, die diesen ablehnen. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Letztendlich aber denkt kaum einer nach, wacht kaum einer auf. Man verlässt sich auf andere, auf die Quellen der anderen.

Eigenes tritt kaum zu Tage.

Niemand möchte sterben

Fast unbemerkt, möchte man glauben, zieht großes Unheil auf. Da der Mensch nicht gewillt ist sich zu verändern, wandelt sich der Planet.

Das Wetter agiert dem geänderten klimatischen Verhältnissen gemäß. Setzten wir den Klimawandel als gegeben voraus, ist das Wetter bereits so, wie wir in den kommenden Jahren mit ihm leben müssen, blieben wir Menschen in unserer Entwicklung, der Ausbeutung der Ressourcen und dem Grad der Umweltverschmutzung auf dem aktuellen Stand. Keine reduzieren, aber auch keine Erhöhung.

Die Pole schmelzen, in Kanada Temperaturen bis fast 50°C, viele Menschen sterben an der unerträglichen Hitze. Auf den Lofoten und Nordfinnland um die 35°C. Der Ätna auf Sizilien bricht aus, ein Tropensturm bedroht Kuba und Florida bevor er sich entlang der Nordamerikanischen Ostküste auf den Weg nach Norden macht.

Menschengemachte Katastrophen laufen dazu parallel. Im Golf von Mexiko ist eine Erdgaspipeline geborsten, an der Stelle da das Gas die Meeresoberfläche erreicht brennt es ab. Im Kaspischen Meer, nahe Baku, explodiert eine Ölbohrplattform. Und da wir grad beim Meer sind, es ist durch Plastik verschmutzt wie noch nie.

Auch hier könnte ich eine endlose Aufzählung einfügen.

Zu allem Übel dreht auch Covid19 weiter seine Runden. Hier aber scheiden sich die Geister was den Sinn der Impfungen angeht. Entwickelt sich das Virus weiter, stellt sich mir die Frage, in wie weit man in der Lage sein wird angepasste Impfstoffe zur Verfügung zu haben. Schnell und weltweit. Letztendlich aber wird die Entwicklung derer dem Virus stets hinterherhinken. Und was bezweckt man wirklich mit den Massenimpfungen? Ist es der Glaube an Ausrottung desselben? Oder wird nur versucht etwas unausweichliches, den Tod nämlich, aufzuschieben?

Niemand möchte sterben. Das ist, was ich glaube. Auch ich nicht. Aber ist es nicht auch die Tatsache, dass wir Menschen verlernt haben mit dem Tod umzugehen? Wir führen so viele Kriege. Und doch verdammen wir den Tod, obwohl wir täglich ihm zuarbeiten.

Nach allem, was die Menschheit in den zurückliegenden 200 Jahren zuwege gebracht hat, Industrie, Pharma und die dazugehörende Wirtschaft, wird der Glaube gepflegt unsterblich zu sein, geben wir uns nur etwas mehr Mühe.

Wir üben ein von Gott gegebenes Recht, nämlich sich die Erde untertan zu machen, maximal aus.

Aber hat Gott es wirklich so gedacht?

Weltrettung

Schau ich mich um auf der Welt, und diese Sicht findet aktuell größtenteils via sozialer Medien statt, wird mir übel. Nicht erst seit heute, aber immer ein bisschen mehr. Bisher jedoch ist es mir, wie wahrscheinlich vielen anderen auch, noch immer gelungen mich dagegen abzuschotten, bzw. zu einem gewissen Grad abzustumpfen. Lange aber wird es nicht gelingen zu ignorieren was über uns kommt. Und ich rede hier nicht nur von Covid19 und seinen Varianten. Besonders fällt auf, dass die zunehmende Spaltung der Gesellschaft, der Gesellschaften, ihren Teil dazu beiträgt, die aus meiner Sicht wichtigen Veränderungen wahr- und ernstzunehmen.

Das ein großer Teil der Menschheit sich nach Corona ein Leben wünscht wie vor Corona, ist zweifellos auf den Wohlstand zurückzuführen, der uns satt gemacht hat. So satt, dass die sich selbst so nennenden Querdenker erst begannen zu demonstrieren, als sie ihre persönliche Freiheit bedroht sahen. Nicht auf der Straße waren und sind sie, wenn es darum geht den Planeten zu retten. Auf keiner Querdenkerdemo sah ich Schilder mit der Aufforderung an die Regierung etwas gegen Kriege zu unternehmen oder den sozial Schwachen zu bezahlbarem Wohnraum zu verhelfen. Nein, dies müssen unsere Kinder und Jugendlichen. Sollte die Welt wirklich noch zu retten sein, haben wir es ihnen zu danken.

Aus meiner Sicht ist die Welt zu retten nur möglich durch radikale Maßnahmen und Einschnitte in der Lebensqualität der gesamten Menschheit. Und nicht etwa scheibchenweise. Dieser radikale Umbruch müßte von heute auf morgen stattfinden. Quasi zu einem Stichtag.

Betroffen wären die aktuellen Grundlagen aller Systeme. Priorität hätten Wirtschaft, Konsum und Mobilität. Und bei letzterem das Reisen.

Eine mögliche Liste begänne mit folgendem:

  • Einführung eines BGE
  • Ausbau des ÖPNV, Reduzierung des Individualverkehrs
  • Festlegung wichtiger Wirtschaftsgüter, deren Produktion subventioniert wird
  • Umgestaltung der Infrastruktur zu Gunsten bewegungsintensiver Fortbewegung
  • Drosselung des Flug-, Schiffs- und LKW-Verkehrs
  • Drosselung des Schadstoffaustosses durch die Industrie
  • usw.

Diese Liste läßt sich beliebig erweitern, für Vorschläge bin ich offen.

Nun aber kommt der eigentlich schwerste Part der ganzen Weltrettungsaktion. Die Überzeugungsarbeit. Wie kann man den Menschen verständlich machen, dass die Welt zu retten nur auf eine Art möglich ist und Zeit zum diskutieren uns fehlt ohne eine Revolte zu provozieren? Denn was nützt aller guter Wille, wenn es Uneinsichtige gibt, die sich quer stellen und im Stande sind noch andere unentschlossene auf ihre Seite zu ziehen.

In der aktuellen Situation sehe ich für Vernunft keine Hoffnung.

Mein Wunsch

Der Wunsch zu schreiben ist da. Tief in mir. Und ich wünschte, ich hätte mehr Zeit dafür. Sicher, mit etwas mehr Disziplin könnte ich es einrichten. Dann jedoch müsste ich auch alles andere einem strengen Zeitplan unterwerfen. Aber wer kann das schon, in der heutigen Zeit? Arbeit, Familie, das Leben an sich, stellen sich einem immer wieder als Hindernisse in den Weg.

Darum wünschte ich mehr Zeit zum schreiben zu haben.